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Die Selbsthilfegruppe für das neue Leben 
nach dem Tod Deines Kindes

Über Leben 2.0

Eine Oase des Trostes und der Heilung

Wir sind eine Selbsthilfegruppe von verwaisten Eltern, also Eltern mit verstorbenen Kindern. 

Unser Leben heute ist ein anderes als das "vorher".

Dein Kind stirbt und auf einmal findest du dich in deinem Leben nicht mehr zurecht. 

Das Update "Leben 2.0" hat sich installiert, die Farben sich geändert, du funktionierst anders und manche Funktionen auf die du dich vorher wie selbstverständlich verlassen hast, stehen einfach nicht mehr zur Verfügung. Oder kannst du sie nur gerade einfach nicht finden? 

Dafür entdeckst du jetzt einige ungewollte Bugs, mit denen du dich herumschlagen musst. Vielleicht erkennst du aber auch ein paar neue Features, die du früher nicht hattest, oder bemerkt hast.


Ein Zurück in dein 1. Leben gibt es nicht. Es bleibt dir also die Wahl, dieses Update jeden Tag zu hassen oder anzunehmen. Und vielleicht sogar auf Entdeckungsreise zu gehen, um in diesem neuen ungewollten Leben Lichtblicke zu entdecken.

 

Unser Ziel ist es, bei unseren monatlichen Treffen einen Raum der Unterstützung und des gemeinsamen Wachstums zu schaffen, um uns in der neuen Lebenswelt zurechtzufinden. 

In unseren Sitzungen dürfen wir gemeinsam weinen, gemeinsam lachen, uns gehalten und gesehen, fühlen. 

 

Denn wir schlagen uns alle mit diesem Update herum und manche kennen vielleicht den ein oder anderen Trick. 

 

Da wir dieses Betriebssystem nie wieder loswerden und immer "das Leben danach", ein "Leben 2.0" leben werden, ist unser Ziel, dieses so lebenswert wie möglich zu gestalten. 

 

Deshalb wollen wir zukunftsorientiert und lösungsorientiert denken. 

 

Natürlich ist es wichtig, sich die Vergangenheit anzuschauen und das soll auch nicht zu kurz kommen. Doch Leben, passiert immer im Hier und Jetzt. Und das zu meistern, wollen wir gemeinsam versuchen, indem wir unsere Geschichten teilen, indem wir andere Sichtweisen aufzeigen, indem wir deinen Gefühlen diesem neuen Leben gegenüber Raum geben und gemeinsam Wachsen.

Gemeinsam schauen wir optimistisch in die Zukunft und halten die Erinnerungen an die Vergangenheit lebendig.

 

 

Du möchtest in unsere Gruppe kommen?

Auch wenn es normal ist, nach dem Verlust eines Kindes in ein tiefes, tiefes Loch zu fallen und jeden Strohhalm greifen zu wollen, der helfen kann aus diesem Loch hinaus zu kommen, ist es oftmals ratsam, mit dem Besuch einer Selbsthilfegruppe noch ein wenig zu warten.
 

Trauerbegleiter*innen oder auch Bücher: (wenn du es denn schaffst zu lesen, was anfangs vielen schwer fällt, da die Konzentration und die Aufnahmefähigkeit einfach geringer sind) 

Schau dich doch mal auf unserer Bücher Seite um. Dort findest du viele Empfehlungen, die Dir helfen können.


Da wir es so handhaben, dass neue Menschen in unserer Gruppe aufgenommen werden, indem wir uns alle vorstellen (wozu auch die Erzählung der Todes unseres Kindes/unserer Kinder gehört), ist es besser wenn Du schon ein wenig gefestigter bist. 


Auf jeden Fall führen wir vor deinem ersten Gruppenbesuch ein Telefongespräch, oder auch Zoom-Call wenn du es lieber mit Gesicht haben magst, mit dir oder auch euch; wenn ihr als Partner gemeinsam die Gruppe besuchen möchtet, um zu schauen ob die Gruppe für dich/euch passend wäre. 

Dann schauen wir auch, ob zum jetzigen Zeitpunkt eures Trauerprozesses der Besuch unserer Selbsthilfegruppe für dich Sinn machen würde. Zur Kontaktaufnahme für ein solches Vorgespräch erreichst du uns unter der E-Mail-Adresse. 
Claudia kannst Du auch in Telegram schreiben: @theCloudySunshine. 

Die Organisation unserer Gruppe läuft hauptsächlich über einen Telegramm Channel, den Arzu und Claudia moderieren und pflegen. 
Hier findest du die neuesten Termine unserer Treffen und eventuelle Specials, die wir geplant haben. 
 

Er ist in verschiedene Untergruppen aufgeteilt:
Unsere Bücher sind in einer dieser Kategorien aufgelistet. Es gibt ebenfalls eine Kategorie einfach nur zum Reden und eine weitere um Gedanken und Gefühle über Trauer und den Tod teilen zu können.
 

Regeln bei unseren Treffen: 

1. Verschwiegenheit: 
Was in der Gruppe besprochen wurde, bleibt in der Gruppe

2. Wir sprechen für uns selbst: 
Trauer und Empfindungen sind sehr individuell und nie allgemeingültig. Genauso wenig wie Heilungswege. 

3. Wir urteilen nicht: 
Alle dürfen das fühlen, was gerade da ist. 

4. Wir lassen einander ausreden und geben einander Raum. 

5. Ich passe auf mich selbst auf: 
Wenn mir etwas zu viel wird, kann ich jederzeit den Raum verlassen .  Auf Wunsch auch mit einer der Leiterinnen. 

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